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Kaputt. Unvollständig. Benutzt.
Und jede Menge wert.

Wie die RLG-Gruppe mit Servicepartnern Rückläufer verwertet.

„Der nächste bitte!“ ruft die Verkäuferin. Monika Hansen tritt an die Retourenkasse und wuchtet die erst vorgestern gekaufte Espresso-Maschine auf den Tresen. Die schöne Maschine sollte ein Geburtstagsgeschenk sein – aber leider hat ihre Freundin genau das gleiche Gerät bereits bekommen. Damit nicht genug: Beim stürmischen Auspacken hat ihre Freundin Sabine den Karton beschädigt. „Ich möchte diese Espresso-Maschine zurückgeben“, entschuldigt sich Monika Hansen, „doch leider hat der Karton einen Riss. Ist das ein Problem?“
Die Verkäuferin winkt beruhigend ab: „Nein, das macht gar nichts“ lächelt sie und zahlt Monika Hansen anstandslos das Geld zurück. Als Monika erleichtert das Geschäft verlässt, ahnt sie nicht, welch beeindruckenden Prozess dieser Riss im Karton in Gang setzt.
Denn einfach die Einzelteile neu verpacken und den Karton mit Tesafilm flicken – das reicht nicht. Die Kunden wünschen neue, unberührte Ware. Also heißt es für die Espresso-Maschine: zurück zum Hersteller. Dort wartet das Gerät mit vielen weiteren Haushaltsgeräten darauf, bis eine LKW-Ladung voll ist.

Zwei Wochen später gibt der Hausgeräte-Hersteller der RLG Recare GmbH online den Auftrag, retournierte Ware abzuholen. Mit seinem eigens konzipierten IT-System „RLG Return NET“ hat die RLG Gruppe alle Fäden und Daten übersichtlich in der Hand: welcher Händler, welche Geräte, wie viel Stück und welcher Verkaufswert werden angezeigt. Was jetzt noch fehlt, ist der Zustand: Ist das Produkt defekt? Fehlen Teile? Kann es vermarktet werden? Oder muss es recycelt werden?

Um das herauszufinden, muss die Ware nicht nur abgeholt, sondern auch sorgfältig geprüft werden. Dazu kooperiert die RLG Recare mit einem ausgewählten Servicepartner, der die Rückläufer-Paletten abholt. Schon wenige Tage später zirkelt ein Fahrer pünktlich und vorsichtig seinen LKW an die Laderampe und verlädt die Paletten. Mittendrin zwischen Standmixern, Bügeleisen und Toastern: die Espresso-Maschine von Monika Hansen.

Vom Hersteller fährt der LKW zum Fulfillment-Zentrum des Servicepartners. Dort angekommen, durchläuft die Ware einen ausgereiften, mehrstufigen Prüfungsprozess. Lediglich Geräte, deren Verkaufspreis unter 50 Euro liegt, werden aus Effizienzgründen gleich sorgfältig recycelt. Auch Monikas Espresso-Maschine wird eingehend durchleuchtet. Es geht los mit einer Sichtprüfung: Ist der Originalkarton vorhanden? Sieht das Gerät noch neu aus? Ist alles optisch einwandfrei oder gibt es Gebrauchsspuren? Danach folgt die Funktionsprüfung: Gehen alle Features, Anzeigen und Schalter? Für Mikrowellen ist sogar eine VDE-Strahlenprüfung Pflicht. Schon eine nicht korrekt schließende Tür reicht, dass Mikrowellen austreten können.

Bei manchen Geräten reicht es, eine Schraube nachzuziehen. Andere benötigen lediglich ein fehlendes Zubehörteil oder einen neuen Karton – wie die Espresso-Maschine von Monika Hansen. Ist alles in Ordnung, kommt die geprüfte Ware auf einer Palette sortiert zur Wiedervermarktung. Jeder Qualitätszustand von jedem Gerät wird akribisch im RLG Return NET dokumentiert. So erhält der Kunde nach Bedarf einen genauen Verwertungs- und Vermarktungsbericht.

Auch der Weg von Monikas Espresso-Maschine ist im System genau aufgezeichnet: Im neuen Originalkarton verpackt, wartet das Gerät auf die nächste Station. Der RLG Servicepartner fährt das einstige Geburtstagsgeschenk auf einer Palette mit weiteren geprüften und überholten Haushaltsgeräten nach Neumünster. Dort verkauft ein eBay-Powerseller die Ware zu besten Auktionspreisen in einem eigenen Markenshop. Die Verkäufe decken nicht nur den gesamten Logistik- und Prüfungsprozess – sie werfen sogar Gewinn ab. Selbst Ware, die aussortiert wurde, trägt zum Erlös bei. Schließlich hat die RLG-Gruppe mit ihren internationalen Töchtern ausreichend Erfahrung, Know-how und Kanäle, um jedes Gramm Kunststoff und jede Unze Metall zu Höchstpreisen zu verwerten.

Eine Woche später: Monika Hansen stöbert auf eBay. Ihre Freundin Sabine schwärmt so von ihrer neuen Espresso-Maschine, dass nun auch Monika eine haben will. Und wie der Zufall so spielt: Sie ersteigert exakt die Maschine, die sie schon einmal in der Hand hatte. Zurück zum Glück sozusagen. Wir nennen es schlicht: Return to value.

RLG Recare GmbH
Karl-Hammerschmidt-Str. 36
85609 Dornach b. München
Tel: +49 89 49049 484
Fax: +49 89 49049 33 484
www.recare-revlog.de

Die RLG Recare GmbH entwickelt innovative Lösungen rund um das Retouren-Management für Produzenten und Handel. Im Fokus stehen Wiederaufbereitung, Re-Marketing sowie Wiederverwendung von Produkten und Komponenten entlang des Produkt-Lebenszyklus. Zum Dienstleistungsangebot zählen Garantieverlängerung, Management von Handelsrücknahmen sowie von Cashback- und Trade-in-Programmen.