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Müll und Schrott lieb ich sehr. Kann’s auch gut gebrauchen.

Die Rohstoffwende: Der Weg von der Wegwerf- zur globalen Kreislaufwirtschaft geht über professionelle Dienstleister. Mit ganz speziellen IT-Systemen.

Die Welt dreht sich – und wenn es um Produkte geht, tut sie das immer schneller. Der Verbraucher will im Trend sein, entsprechend kurzfristig wird Altes ersetzt und Neues gekauft. Ob Smartphone, TV-Gerät, Auto oder Kleidung – neue Besitztümer führen einerseits zu mehr Abfall und andererseits zu einer immer stärkeren Rohstoff-Nachfrage. Im Zeitalter des Klima- und Umweltschutzes sind folglich neue Lösungen gefragt – am Thema Recycling kommt niemand mehr vorbei. Die Rohstoffwende will geschafft werden. 

Deutschland ist da ein Vorreiter. Zwar ist man noch längst nicht am Ziel, aber doch auf einem sehr guten Weg. Denn noch vor 30 Jahren wurden Abfälle fast ausschließlich auf Mülldeponien vergraben oder in Großanlagen verbrannt. Lediglich einzelne Wertstoffe wie Papier und Glas wurden recycelt. Heute gilt das für immer mehr Elektrogeräte – und bereits für zwei Drittel des Hausmülls.

Verordnungen und Gesetze regeln in vielen Ländern, wie alte Autos, Elektrogeräte, Batterien oder Verpackungen zu entsorgen sind und verpflichten zur Wiederverwertung – von der Bahre zurück zur Wiege.

Die meisten der ehemals über 50.000 deutschen Mülldeponien sind inzwischen geschlossen. Verbrennungsanlagen, früher gefährliche Giftschleudern, produzieren heutzutage deutlich weniger Emissionen und liefern sogar Strom und Fernwärme. In Europa werden heute bereits über ein Drittel der „Siedlungsabfälle“ (Haushaltsmüll) recycelt, bis 2020 soll dieser Wert auf 50 Prozent steigen.

 

Fakten hin, Rohstoffwende her – es ist unübersehbar, dass Müll zu Geld wird. Weil die Primärrohstoffe endlich sind, steigen Sekundärrohstoffe steil im Wert an, besonders Metalle. So sehr, dass sogar Diebe aufmerksam werden: Immer öfter berichten die Medien von Diebesbanden, die Skulpturen aus Kirchen klauen und Kupferabdeckungen von Häusern reißen. Aktueller Recycling-Tatort: das Hagenbeck-Grab, wo der 100kg schwere und über 100 Jahre alte Hagenbeck-Löwe „Triest“ verschwand. Gestohlen, weil sich sein Bronze so gut versilbern lässt. Die Folge: selbst Schrottplätze sind heutzutage wie eine Bank gesichert.

Neue Logistikindustrien sind entstanden, um Abfälle und Wertstoffe grenzübergreifend in alle Richtungen zu transportieren, damit sie dort als Sekundärrohstoffe für neue Produkte zur Verfügung stehen. Dies erfordert sehr viel Know-how und Just-in-Time-Logistik, denn Schmelzöfen darf die Nahrung nicht ausgehen und Hersteller brauchen rechtzeitig Nachschub an Blei, Kupfer, PET und vielen anderen Materialien.

International müssen unzählige Regularien wie Gesetze, Vorschriften und Umweltauflagen beachtet werden. Recycling und Environmental Compliance haben sich vom lokalen Problem zur globalen strategischen Herausforderung gewandelt. Leistungsfähige IT-Systeme müssen programmiert werden, damit jede Produktdatenbank angeschlossen und mit weltweiten Compliance-Bedingungen verknüpft werden kann. Denn zu wenig Compliance kostet Strafe. Und zuviel Compliance kostet Geld.

Auch wenn sich das Recycling-Rad immer schneller dreht, die Rohstoffwende ist noch längst nicht am Ende. Steigender Konsum und schwindende Ressourcen erhöhen den Druck künftig weiter. Vielleicht müssen wir eines Tages nicht mehr für unseren Hausmüll zahlen, sondern bekommen sogar Geld dafür? Erstes Zeichen: die Papiertonnen werden mancherorts umsonst bereitgestellt und geleert – schöne neue Recyclingwelt. Wer weiß, vielleicht erklingt bald ein altes Volkslied mit neuem Text:
„Müll und Schrott lieb‘ ich sehr. Kann’s auch gut gebrauchen“ …

CCR Logistics Systems AG
Reverse Logistics Group
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CCR entwickelt maßgeschneiderte Rücknahmelösungen, die am Ende des Produktlebenszyklus ansetzen. Mit den Marken REBAT (Batterien), RELECTRA (Elektronik), REPACK (Verpackungen) weiteren Lösungen ist die CCR einer der erfahrendste Reverse Logistiker. Ein dichtes europaweites Netzwerk ausgewählter Logistik- und Recyclingpartner ermöglicht hohe Flexibilität zur Erfüllung jeglicher Kundenanforderungen. Dieses wird flankiert von verschiedenen gesetzlichen Rücknahmesystemen zur Erfüllung regionaler regulatorischer Anforderungen.