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Ohne Sorgen entsorgen.

Entlastung und Wertschöpfung für Auto-Hersteller und -Werkstätten durch Recycling von Abfällen und ausrangierten Autoteilen.

Die letzte Station, dann war’s das für heute. Henrik Meiers sitzt auf dem Bock seines LKWs und steuert die Vertragswerkstatt eines führenden Automobilherstellers am Rand einer deutschen Großstadt an. Fünf Gitterboxen mit Bremsscheiben und alten Autoteilen hat er schon geladen, noch eine kommt gleich dazu. Auf der Ladefläche stehen auch schwierig zu entsorgende Abfälle wie alte Bremsflüssigkeit, Ölfilter, Autobatterien und Lösungsmittel. Außerdem transportiert er Kunststoffverpackungen, Styropor, Altpapier und Kartonagen.

Als Meiers vorfährt, erwartet ihn dieses Mal der Leiter der Vertragswerkstatt persönlich. Lutz Wiese freut die pünktliche und reibungslose Abholung. Denn seine Werkstatt hat nicht unbegrenzt Platz für die unterschiedlichen Spezialbehälter. Diese voluminösen Tonnen und Kisten sind jedoch nötig, um ausgediente Materialen und gefährliche Stoffe sicher zwischenzulagern. Auch der Austausch der vollen Behälter gegen leere muss schnell gehen. Ständig müssen Autos rangiert werden oder wird Platz für neue Autoteile benötigt. Henrik Meiers kennt das Gelände und stellt seinen 12-Tonner so geschickt ab, dass Besucher die Werkstatt problemlos anfahren können, während er auf- und ablädt.

„Guck mal hier“, sagt Meiers. Der Brummifahrer hält eine Art Handy mit dicker Antenne hoch: ein P3-Handheld (Paperless Pickup Process) zur schnellen und direkten Online-Abwicklung der Dokumentation. „Früher mussten für jeden Behälter verschiedenste Papiere und Formulare ausgefüllt werden. Heute läuft alles elektronisch über dieses Gerät.“ Werkstattleiter Wiese nimmt den P3 in die Hand unterschreibt auf dem Display und tippt den Smiley „zufrieden mit der Abholung“ an. Nur wenige Sekunden später sind alle abgeholten Wertstoffdaten und Materialmengen in das Rechenzentrum übertragen, dokumentiert und über ein Internetportal für die Werkstatt jederzeit bequem abrufbar.

Die Entsorgungsdienstleistung wird oftmals vom Autohersteller organisiert. Alle Daten laufen zentral zusammen und werden automatisch in die eigenen Systeme übernommen. So besteht ständige Transparenz: angefangen bei den Mengen auf Henrik Meiers LKW, über die einzelne Autowerkstatt, bis hin zum komplexen Entsorgungsnetzwerk aus zahlreichen Dienstleistern und Spezialfahrzeugen. Alles per Tipp und Klick, alles automatisch und quasi in Echtzeit.

Gerade mal 10 Minuten später ist der Lkw fertig beladen. Meiers fährt winkend vom Hof der Werkstatt und steuert seinen Betriebshof an. Durch die getrennte Sammlung können die Altmaterialien fast zu 100% der Verwertung zugeführt werden. So entsteht aus alten Autobatterien neues Blei. Alte Verpackungsfolien verwandeln sich nach einer maschinellen Vorbehandlung zu wertvollem Rohstoff. Sogar altes Kühlerschutzmittel und ausgediente Bremsflüssigkeit werden nach einem Raffinationsprozess neue Grundstoffe für die chemische Industrie.

Acht Stunden und 138 km später hat Henrik Meiers sein Tagewerk erledigt. Mit seinem weißgrauen Kugelschreiber macht er sich Notizen für die morgige Tour. Er hält mir den Stift vor die Augen: „Auch hier –100 % recycelt“, grinst er und schenkt mir den Stift. „Return to Value“ steht in orange drauf. Schon morgen „returned“ Meiers zu einer neuen Runde, bei der aus Werkstattmüll neue Werte entstehen.

  

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CCR entwickelt maßgeschneiderte Rücknahmelösungen, die am Ende des Produktlebenszyklus ansetzen. Mit den Marken REBAT (Batterien), RELECTRA (Elektronik), REPACK (Verpackungen) weiteren Lösungen ist die CCR einer der erfahrendste Reverse Logistiker. Ein dichtes europaweites Netzwerk ausgewählter Logistik- und Recyclingpartner ermöglicht hohe Flexibilität zur Erfüllung jeglicher Kundenanforderungen. Dieses wird flankiert von verschiedenen gesetzlichen Rücknahmesystemen zur Erfüllung regionaler regulatorischer Anforderungen.